Der Laubvorhang schließt sich hinter eine kleinen überschaubaren Gruppe, die sich zum Waldbaden unter der Leitung von Karl verabredet hat. Es passiert sofort, dass man Grün in allen Facetten wahrnimmt, die Temperatur an dem heißen Juni-Tag sofort erträglicch wird – Zivilisationsgeräusche werden abgeschirmt und eingetauscht das freudige Zwitscherkonzert der gefiederten Kollegen. Mit der Intention Waldbaden fokussiert man sich noch mehr auf innere Prozesse, bzw kommt im wahrsten Sinne des Wortes „zu sich“ – vom just doing Wesen zum just being.
Karl hatte von wissenschaftliche Erklärungen bis zur stillen Meditation einen physisch und ideelen Rucksack gefüllt an Tools für Sinneswahrnehmungen.
Es wird nicht mein letztes Waldbaden gewesen sein.
